Teil 6: Die Not-to-do-Liste
Schutz durch bewusstes Weglassen
Wir führen To-do-Listen. Wir priorisieren, planen, strukturieren. Und trotzdem fühlt sich der Tag am Ende oft zu voll an.
Was, wenn das Problem nicht die falsche Planung ist – sondern zu viele Dinge, die wir tun, die uns Zeit und Energie stehlen, ohne echten Mehrwert zu bringen?
Statt neue Aufgaben hinzuzufügen, fragen wir: Was höre ich auf zu tun?
Die Not-to-do-Liste ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Methoden des Selbstschutzes.
Neun Gewohnheiten, die Sie hinterfragen sollten
- Unbekannte Anrufe sofort selbst entgegennehmen
- Morgens als Erstes E-Mails checken
- An Meetings ohne Agenda oder klares Ende teilnehmen
- Anderen erlauben, das Gespräch ohne Ziel zu führen
- Den E-Mail-Posteingang ständig im Hintergrund offen haben
- Zu viel Zeit in wenig ertragreiche Kontakte investieren
- Mehr arbeiten, statt klarer zu priorisieren
- Das Smartphone rund um die Uhr bei sich tragen
- Erwarten, dass Arbeit das ersetzt, was private Beziehungen geben sollten
Was viele überrascht: Eine konsequente Not-to-do-Liste schafft nicht nur mehr Zeit. Sie schafft auch Klarheit darüber, welche Verhaltensweisen uns eigentlich von dem fernhalten, was wirklich wichtig ist.
„Wer keine Prioritäten setzt, für den ist irgendwie alles dringend.“ – Martin Geiger
Herzlichst
Ihre Petra Schreiber
Step and Talk – Coaching & Training für Menschen in Verantwortung
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