Teil 7: Selbstorganisation als Burnout-Prävention
Warum gute Struktur kein Perfektionismus ist
Fehlende Selbstorganisation ist ein häufig unterschätzter Faktor auf dem Weg ins Burnout. Nicht weil Menschen faul sind – sondern weil sie so viele Bälle in der Luft halten, dass kein System mehr hält. Und weil sich der Schritt hin zu mehr Struktur zunächst wie Mehraufwand anfühlt.
Dabei ist das Gegenteil wahr: Ein gutes persönliches System – eines, das zu Ihrer Persönlichkeit, Ihren Aufgaben und Ihrem Alltag passt – entlastet den Kopf enorm. Es schafft Klarheit. Es reduziert das Gefühl, immer hinterher zu sein.
Fünf Grundlagen der Selbstorganisation
- System aufbauen: E-Mails zu festen Zeiten bearbeiten, automatische Benachrichtigungen abschalten.
- Einen Eingang festlegen: Alle Aufgaben an einem zentralen Ort festhalten – keine Zettelwirtschaft.
- Aufgaben planen: eine Liste, klare Prioritäten, die wichtigste Aufgabe zuerst.
- Pufferzeiten einplanen: Nicht gegen das Chaos planen, sondern Spielraum lassen.
- Regelmäßig überprüfen: Was funktioniert? Was darf vereinfacht werden?
Kein System muss perfekt sein. Es muss nur zu Ihnen passen.
Und es soll Ihren Alltag erleichtern – nicht noch einen weiteren Standard setzen, den Sie erfüllen müssen.
Selbstorganisation ist kein Charaktermerkmal. Sie ist eine Kompetenz – und die lässt sich aufbauen.
Herzlichst
Ihre Petra Schreiber
Step and Talk – Coaching & Training für Menschen in Verantwortung
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