Teil 5: Resilienz – was stärkt mich wirklich?
Sieben Faktoren, die Ihren inneren Anker bilden
Resilienz wird oft missverstanden. Sie ist nicht die Fähigkeit, unverwundbar zu sein – sondern die Fähigkeit, nach Erschütterungen wieder aufzustehen. Und das Schöne daran: Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft. Sie lässt sich trainieren.
Resilienz ist nicht die Fähigkeit, unverwundbar zu sein – sondern die Fähigkeit, nach Erschütterungen wieder aufzustehen.
Resiliente Menschen erleben nicht weniger Stress oder weniger schwierige Situationen als andere. Aber sie nehmen positive Ereignisse bewusster wahr, haben klarere Bewältigungsstrategien und vertrauen darauf, dass sie Krisen überstehen können. Dieses Vertrauen ist keine Naivität – es ist das Ergebnis gelebter Erfahrungen und bewusst aufgebauter Ressourcen.
Die sieben Resilienzfaktoren
- Akzeptanz: Veränderungen und Krisen als Teil des Lebens annehmen, statt dagegen anzukämpfen.
- Positive Emotionen: Bewusst auf das Gute im Alltag achten – auch in kleinen Dingen. Ein Glückstagebuch hilft dabei.
- Positive Selbstwahrnehmung: Die eigenen Fähigkeiten, Werte und Motive kennen und schätzen.
- Selbstwirksamkeit: Die Überzeugung: Ich kann Einfluss nehmen. Ich bin nicht ausgeliefert.
- Optimismus: Schwierige Situationen als vorübergehend und bewältigbar erleben.
- Kohärenzgefühl: Das Gefühl: Was ich tue, ist verstehbar, handhabbar und sinnvoll.
- Soziale Unterstützung: Ein Netzwerk aus Menschen, die tragen und stärken – nicht nur fordern.
Diese sieben Faktoren bilden gemeinsam das, was wir innere Stärke nennen. Jeder dieser Bereiche ist trainierbar – durch Reflexion, durch Übungen, durch Gespräche. Genau daran arbeite ich mit meinen Klientinnen und Klienten, unter anderem mit Übungen aus meinem Burnout-Arbeitsbuch.
Herzlichst
Ihre Petra Schreiber
Step and Talk – Coaching & Training für Menschen in Verantwortung
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