Die 12 Phasen des Burnouts – ein Blick auf den Weg, bevor es zu weit geht
Herbert Freudenberger und Gail North haben zwölf Phasen des Burnouts beschrieben. Was mich daran immer wieder fasziniert: Die meisten Phasen klingen zunächst gar nicht nach Erschöpfung – sie klingen nach Einsatz, nach Leistung, nach Pflicht.
Phase 1 beginnt mit dem Drang, sich beweisen zu wollen. Einem wachsenden Gefühl, dass die Zeit nicht reicht. Dass man mehr leisten muss als bisher. Das klingt für viele vertraut – und harmlos. Doch dieser Antrieb wird in den Folgestufen zur Falle.
Die vier Gruppen im Überblick:
- Phase 1–3 - Antrieb & Überanstrengung
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- Sich beweisen, Überanstrengen, soziale Kontakte vernachlässigen
- Phase 4–6 - Verdrängen & Abwertung
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- Konflikte verdrängen, Arbeit überhöhen, andere abwerten
- Phase 7–9 - Rückzug & Entfremdung
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- Rückzug, Verhaltensveränderung, Entfremdung von sich selbst
- Phase 10–12 - Depression & Erschöpfung
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- Innere Leere, Depression, vollständige Erschöpfung
Das Wichtigste an diesem Modell ist: Es gibt einen Weg heraus – und er hängt davon ab, wo man gerade steht.
In den frühen Phasen
- (1–3) helfen Ruhepausen, Entspannungsroutinen und das bewusste Einbremsen.
- Ab Phase 4–6 braucht es echte Auszeiten und vertraute Menschen.
- Ab Phase 7 ist professionelle Unterstützung nötig.
Sich zu fragen, in welcher Phase man sich befindet, ist kein Akt der Dramatisierung. Es ist ein Akt der Selbstverantwortung.
→ In welcher Phase erkennen Sie sich wieder?
Ihre Petra Schreiber
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