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Internationales Business: Wie Sie als „legal alien“ gut überleben

Internationales Business: Wie Sie als „legal alien“ gut überleben

 

Manners makes man – and ladies: Sind Sie vorbereitet, wenn es zum Geschäftstermin ins Ausland geht? Ob Englishman in New York oder deutsche Geschäftsfrau in Tokio.

 

Kennen Sie die Regeln, die großen und kleinen Unterschiede im Umgang und der Kommunikation mit Ihren Geschäftspartnern?

 

In unserer neuen Reihe „Internationales Business: Wie Sie als „legal alien“ gut überleben“ aus dem Bereich „Business-Knigge und interkulturelle Kompetenzen“ werden wir Ihnen einige Länder vorstellen und was es gilt, in Sachen Geschäftskultur, Kommunikation, Kleidung und Essen zu beachten. Mit dem richtigen Background Wissen können Sie sich souverän und gelassen auf dem internationalen Parkett bewegen.

 

Heute starten wir mit der Kleidung für die Dame und den Do’s and Donts im internationalen Business.

 

Wenn es um repräsentative Anlässe, Meetings oder Kongresse geht, ist der Dresscode „Smart Business bzw. Business formal“ angesagt. Dahinter steht offizielle und gehobene Businesskleidung, also Hosenanzug oder Kostüm in dunkleren, gedeckten Farben, hochwertigen Stoffen und kombiniert mit ausgesuchten Accessoires.

Denken Sie daran, dass Sie mit Ihrer Kleidung immer Ihre Wertschätzung gegenüber dem Gastgeber und dem Anlass ausdrücken.

 

Kleidung:

Hosenanzug oder Kostüm in gedeckten Farben (dunkelblau, anthrazit und schwarz), gehobener Verarbeitung und guter Stoffqualität. Auch feine Nadelstreifen wirken edel an Ihnen.

 

Black is beautyful, aber nicht immer passend: Schwarz ist zwar schick, kaschiert und lässt sich wunderbar mit allem kombinieren. In Ägypten oder China wird schwarz nur zu Beerdigungen getragen. Verzichten Sie also in diesen Ländern darauf, wenn Sie nicht ständig Beileidsbekundungen entgegennehmen möchten.

 

Businesskleidung heist nicht , dass Sie langweilig aussehen, Sie dürfen ruhig Ihre persönliche Note und Stil mit einbringen. Das erreichen Sie u. a. mit extravaganten Schnitten, z. B. einem Longblazer oder ein Schößchen an Blazer oder Rock. In skandinavischen und südafrikanischen Ländern wird ein individueller Kleidungsstil sogar bevorzugt.

 

Weiblichkeit ja! Sexy nein. Verzichten Sie auf zu kurze Röcke, auch wenn Sie schöne Beine haben. In den meisten Ländern kommen Sie damit nicht gut an. Gerade in arabischen Ländern, aber auch in Indien oder Portugal sollten Knie und Ellenbogen bedeckt sein.

 

Etwas anders sieht es natürlich aus, wenn Sie im Fashion-Business sind, dann verkörpern Sie Ihre Mode / Label.

 

Selbst, wenn es in warmen Regionen geht, sind Strümpfe/Strumpfhosen Pflicht, das wird in den südlichen Ländern sogar erwartet. Tragen Sie hauchdünne Modelle, da kommen Sie nicht so sehr ins Schwitzen und mal ganz ehrlich: wenn ich schon geschlossene Schuhe trage, dann ist das auch angenehmer mit Strümpfen. Nehmen Sie einen hellen Farbton, das sieht immer schicker und edler aus, dunkle Farben wirken nicht elegant.

 

Damit sind wir schon bei den Schuhen. Nach dem Motto: wachsen Sie über sich hinaus – aber nicht mit den Schuhabsätzen. Mit einer Absatzhöhe von 4-6 cm wirken Sie immer elegant. Reisen Sie in asiatische Regionen, gilt sogar die Regel: je niedriger der Absatz, desto höher die Position.

Peeptoes & Co: offene Schuhe sind ein No-Go! Sie gelten in vielen Kulturen als erotisches Signal und gehören grundsätzlich nicht ins Business.

 

Setzen Sie Akzente mit Schmuck und Accessoires.

Gilt in den meisten Ländern „weniger ist mehr“, so darf es doch im einen oder anderen Fall durchaus mehr und protziger sein.

Reisen Sie geschäftlich nach New York – darf es der Modeschmuck und die Statement-Kette in XL-Format sein.

Protzigen Schmuck zum Business-Outfit lieben auch Italiener und Türken, auch, wenn er echt ist 😉.

 

Investieren Sie in hochwertige Hand- und Businesstaschen. Edle Labels sieht man überall gerne – großflächige Logo-Aufdrucke kommen jedoch nicht gut an! Understatement ist immer die bessere Variante.

In südamerikanischen Ländern wie Argentinien und Brasilien, aber auch Russland dürfen Sie mit Bling-Bling-Markenzeichen glänzen, was wiederum in den Niederlanden, wie auch den meisten europäischen Staaten, als total geschmacklos angesehen wird.

 

Zu einem perfekten Outfit gehört selbstverständlich die gepflegte Erscheinung von Kopf bis Fuß.

„Bad Hair Days“ sind generell ein No-Go. Je länger die Haare, desto gepflegter haben sie zu sein. Im Notfall stecken Sie Ihre Haare hoch, das wirkt immer perfekt und sieht edel aus. Bei Abendterminen können Sie noch mit einem Haarschmuck ein Zeichen setzen. In Korea sind offene Haare sogar verpönt.

 

Hände und Nägel sind gepflegt, abgesplitterter Lack geht gar nicht. In den osteuropäischen Ländern und Russland wird besonders viel Wert auf gepflegte Haut, Hände und Nägel gelegt. Auch Ihre Füße, selbst wenn sie in Strümpfen und Schuhen versteckt sind (das ist kein Argument) sollten stets gepflegt sein.

 

Genießen Sie lieber nur den Duft der weiten Welt und setzen Sie Parfüm dezent ein. Verzichten Sie in Asien und Kanada ganz darauf, da es hier eher als provokantes Signal gesehen wird.

 

Tragen Sie ein dezentes Make up, am Abend darf es zum Business Outfit auch mehr sein. Haben Sie immer genug Feuchtigkeitscreme dabei, gerade ein Flug strapaziert die Haut sehr. Für fettigere Haut oder warme Temperaturen empfehle ich ein pudriges Mineral-Make-up, damit vermeiden Sie ein glänzendes Gesicht.

 

Denken Sie daran, Erfolg hat auch immer etwas mit Kleidung zu tun, denn auch Kleider entscheiden über Karrieren. Punkten Sie mit Stil und Persönlichkeit, ganz nach Tom Ford:

 

“Sich gut zu kleiden ist eine Frage der guten Manieren” oder  „Stil hat für mich nichts mit Mode zu tun. Stil – das bedeutet den Mut zum eigenen Charakter zu haben und sich zur eigenen Persönlichkeit zu bekennen.“

 

Sie sind sich unsicher, was das richtige Outfit für Ihre Geschäftsreise ist? Schreiben oder rufen Sie mich doch einfach an, vielleicht kann ich Ihnen schon auf die Schnelle helfen.

 

Ihre Petra Schreiber

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